Wofür die Ausweiskontrolle an der Basis da ist
Die Kontrolle findet bei der Registrierung statt – direkt nachdem der Transfer Sie an der Basis abgesetzt hat und bevor die Einweisungen beginnen. Wer fahren möchte, zeigt einen Ausweis vor, und der Guide schaut auf genau eine Angabe: das Geburtsdatum. Fahrer sind mindestens 16 Jahre alt, und der Ausweis ist der Beleg dafür.
Niemand an der Basis sucht nach einer Führerscheinklasse oder einem Stempel; Personalausweis oder Reisepass genügen, weil sie das Alter belegen. Nehmen Sie das Original am Tourtag mit, statt es im Hotelsafe zu lassen, und halten Sie es beim Aussteigen aus dem Transfer bereit – der Ausweis gehört zur Registrierung, noch vor den Einweisungen und der Probefahrt.
Keine Führerscheinkontrolle – und warum es keine gibt
Ein Führerschein ist nicht erforderlich – privater Offroad-Parcours, nicht im öffentlichen Straßenverkehr. Genau deshalb fragt die Basis nach einem Ausweis und nicht nach einem Führerschein: Das Dokument belegt das Einzige, was auf einem privaten Parcours zählt – Ihr Alter.
Praktisch heißt das: Ein 16- oder 17-Jähriger ohne Führerschein darf fahren, sofern der Ausweis das Alter bestätigt und der Guide ihn bei der Probefahrt freigibt. Umgekehrt öffnet ein Führerschein allein keine Tür – wer einen hat, zeigt trotzdem den Ausweis, sitzt trotzdem in beiden Einweisungen und macht trotzdem die Probefahrt wie alle anderen.
Die Altersstufen: Erwachsenenpreis ab 11, Kinder 6–10 als Beifahrer, unter 6 nicht möglich
Das Alter entscheidet über zwei getrennte Dinge: wer fahren darf und welcher Preis gilt. Fahren beginnt mit 16. Der Erwachsenenpreis beginnt mit 11 und gilt für alle ab diesem Alter, ob sie fahren oder mitfahren – ein Gast zwischen 11 und 15 bucht also einen Erwachsenenplatz und fährt als Beifahrer mit, nie als Fahrer.
Ein Kind von 6 bis 10 Jahren zahlt den Kinderpreis und fährt als Beifahrer bei einem erwachsenen Fahrer mit – nur bei der Quad-Safari und der Familien-Buggy-Safari; die Buggy-Safari selbst verkauft ausschließlich Erwachsenenplätze. Kinder unter 6 Jahren können nicht teilnehmen: kein Babysitz, kein Schoßplatz, kein Gratisplatz – bei keiner der drei Safaris.
- Ab 16 – darf fahren, mit Ausweis und Probefahrt; Erwachsenenpreis
- 11 bis 15 – Erwachsenenpreis, nur als Beifahrer
- 6 bis 10 – Kinderpreis, Beifahrer bei einem Erwachsenen; nur Quad-Safari und Familien-Buggy-Safari
- Unter 6 – keine Teilnahme, bei keiner der drei Safaris
Vor dem Tourtag die richtige Altersstufe buchen
Das Buchungsformular zählt Plätze pro Stufe, keine Geburtstage: Bei der Quad-Safari und der Familien-Buggy-Safari fragt es nach der Zahl der Erwachsenen und der Zahl der Kinder, bei der Buggy-Safari gibt es ausschließlich Erwachsenenplätze und gar kein Kinderfeld. Die Familien-Buggy-Safari ist die einzige Buchung, die ohne mindestens ein Kind von 6 bis 10 Jahren nicht zustande kommt. Nach einem Geburtsdatum fragt das Formular nirgends – Sie ordnen also jede Person selbst der richtigen Stufe zu: Erwachsener ab 11, Kind von 6 bis 10. Geprüft wird am Tourtag an der Basis das Alter des Fahrers, anhand des Ausweises. Online wird nichts abgebucht: Sie bezahlen am Tag der Tour, und bis 24 Stunden vor der Abfahrt stornieren Sie kostenlos.
Liegt ein Alter genau auf einer Grenze oder fehlt ein Dokument, schreiben Sie vor der Buchung auf WhatsApp, statt es an der Basis darauf ankommen zu lassen. Eine klare Antwort am Vortag ist besser als eine Überraschung bei der Registrierung.
Wenn der Guide entscheidet, dass Sie nicht fahren
Die Probefahrt ist für jeden Fahrer Pflicht – und sie ist keine Prüfung, bei der jemand Punkte vergibt. Der Guide sieht sich an, wie Sie das Fahrzeug auf der Übungsstrecke bewegen, und entscheidet dann, ob Sie die Hauptsafari fahren. Diese Entscheidung ist endgültig, und sie fällt für die Sicherheit der Gruppe, nicht gegen Sie.
Wer nicht fährt, fährt dieselbe Strecke als Beifahrer mit – zum selben Erwachsenenpreis, den jeder ab 11 zahlt; niemandes Tag ist vorbei, nur weil der Guide ihn auf den Beifahrersitz gesetzt hat. Für manche Gäste ist dieser Sitz von Anfang an die richtige Wahl: Bei Rücken- oder Nackenproblemen empfiehlt ihn der Veranstalter, mit dem Hinweis, dass das Fahrzeug trotzdem rüttelt. Für Schwangere sowie für Gäste nach einer kürzlichen Operation oder mit Herzproblemen ist die Safari nicht geeignet. Und wer Alkohol getrunken oder Drogen genommen hat, nimmt gar nicht teil – weder als Fahrer noch als Beifahrer.