Sicherheit ist bei uns ein Ablauf, kein Versprechen
Niemand kann Ihnen bei einer Offroad-Fahrt versprechen, dass nichts passieren kann — und wir tun es auch nicht. Was wir Ihnen sagen können, ist, wie der Tag an der Basis abläuft: in einer festen Reihenfolge, die jede Gruppe gleich durchläuft, damit niemand auf die Hauptstrecke kommt, ohne das Fahrzeug, die Regeln und die Gruppe zu kennen.
Sie finden auf dieser Seite keine Unfallstatistik, kein Zertifikat und keinen Satz, der mit „unsere Gäste sagen“ beginnt. Wir veröffentlichen nichts davon. Wofür wir geradestehen, ist das Verfahren: Einweisung, Probefahrt, Helm, Guide — bei der Buggy-Safari, der Quad-Safari und der Familien-Buggy-Safari gleich.
Ankunft, Ausweis, Informationseinweisung
Der Hoteltransfer bringt Sie zur Basis; Ihre Abholzeit hängt von Hotel und Route ab und wird mit der Buchung bestätigt. An der Basis folgen Ankunft und Registrierung. Fahrer zeigen dabei ihren Ausweis — als Altersnachweis, denn Fahrer müssen mindestens 16 Jahre alt sein.
Dann die Informationseinweisung für die ganze Gruppe, bevor jemand in ein Fahrzeug steigt: das Fahrzeug und wie es sich verhält, die Bedienung, die Strecke und der Untergrund, die Organisation der Gruppe, die Regeln der Aktivität, die grundlegenden Fahrmanöver — Anfahren, Bremsen, Lenken, Tempo rausnehmen — und was Sie erwartet: Staub, Schlamm, unebener Boden und die Spritzwasser-Stopps. Der Buggy ist ein Automatik-Fahrzeug mit Lenkrad und Pedalen, das Quad hat einen Lenker und einen Gashebel. Beides wird direkt am Fahrzeug erklärt, nicht auf einer Folie.
Die Sicherheitseinweisung: zehn Punkte, für jede Gruppe dieselben
Nach der Informationseinweisung folgt eine eigene Sicherheitseinweisung. Sie ist kurz, klar und in einfacher Sprache — und es ist für Anfänger und erfahrene Fahrer identisch, weil auf der Strecke alle nach denselben Regeln fahren. Zehn Punkte:
- Sicherheitsregeln auf dem Parcours
- Bedienung des Fahrzeugs — vor allem, wie Sie anhalten
- Dem Guide folgen — niemand überholt die Spitze
- Sicherheitsabstand zum Fahrzeug vor Ihnen
- Überholregeln
- Regeln fürs Anhalten und wo die Gruppe wartet
- Verhalten im Notfall — was Sie tun und wem Sie ein Zeichen geben
- Angemessenes Tempo für Untergrund und Gruppe
- Organisation der Gruppe auf der Strecke
- Schutzausrüstung — der Helm bleibt auf
Helm, Probefahrt und das letzte Wort des Guides
Der Helm wird gestellt, ist im Preis enthalten und bleibt während der gesamten Safari auf dem Kopf — er ist weder optional noch ein Aufpreis. Schutzbrille und Bandana gegen den Staub sind die beiden optionalen Extras; es gibt sie an der Basis zu kaufen, oder Sie bringen Ihre eigenen mit. An die Füße gehören geschlossene Schuhe — Flip-Flops sind fürs Gelände nicht geeignet.
Dann die Probefahrt: Jeder Fahrer absolviert unter Aufsicht eine Testfahrt auf dem Fahrzeug, das er danach tatsächlich fährt. Hier sieht der Guide, ob Sie rechtzeitig bremsen, die Spur halten und Abstand lassen. Sie brauchen dafür keinen Führerschein — die Safari findet auf einem privaten Offroad-Parcours statt und nicht im öffentlichen Straßenverkehr. Was Sie zum Fahren qualifiziert, sind Einweisung und Probefahrt, kein Dokument. Der Guide beurteilt jeden Fahrer und hat das letzte Wort. Wer lieber nicht fährt oder vom Guide nicht freigegeben wird, fährt dieselbe Strecke als Beifahrer mit — der Tag ist für niemanden vorbei.
Auf der Strecke: der Guide vorn, die Gruppe dahinter
Die Hauptsafari fährt als Konvoi — der Guide vorn, alle anderen im Tempo der Gruppe. Niemand überholt die Spitze, alle halten den in der Einweisung vereinbarten Abstand, und gehalten wird dort, wo der Guide hält: auch an den Spritzwasser-Stopps und den kleinen Bachdurchfahrten. In den etwa 4–4,5 Stunden von Hoteltür zu Hoteltür wird die 18 km lange Strecke gefahren; der Rest sind Hoteltransfer, Einweisungen, Probefahrt und danach die Duschen an der Basis.
Die Strecke besteht aus Waldwegen und unbefestigten Wegen mit Staub, Schlamm und unebenem Boden. Die Bedingungen sind nicht jeden Tag gleich, und wir versprechen keine bestimmte Menge Schlamm oder Wasser — nur, dass die Strecke so gefahren wird, wie die Einweisung sie beschrieben hat.
Wer besser nicht mitfährt
Buggys und Quads rütteln, springen und werden nass. Bitte setzen Sie diese Tour aus oder fragen Sie uns vor der Buchung, wenn Sie schwanger sind, Rücken- oder Nackenprobleme haben, kürzlich operiert wurden oder ein Herzleiden haben. Bei Rücken- oder Nackenproblemen ist der Beifahrersitz die schonendere Wahl — aber auch dort rüttelt das Fahrzeug, deshalb fragen Sie uns vorher. Wer Alkohol getrunken oder Drogen genommen hat, fährt nicht mit, weder als Fahrer noch als Beifahrer.
Kinder von 6 bis 10 Jahren fahren bei der Quad-Safari und der Familien-Buggy-Safari als Beifahrer eines Erwachsenen mit; Kinder unter 6 Jahren können nicht teilnehmen, und einen Sitz für Kleinkinder gibt es nicht. Ab 11 Jahren gilt der Erwachsenentarif, ob am Steuer oder nicht. Wenn Sie unsicher sind, ob der Tag zu Ihnen passt, schreiben Sie uns vor der Buchung — ein Mensch antwortet, und lieber jetzt als an der Basis.