Das Fahrzeug: ein Automatik-Buggy mit Lenkrad und Pedalen
Der Buggy ist der einfache Teil der Antwort: ein offenes Geländefahrzeug mit Automatikgetriebe, gelenkt mit einem Lenkrad, bedient mit zwei Pedalen – Gas und Bremse, keine Kupplung, kein Schalten. Wer schon einmal Auto gefahren ist, findet sich schnell zurecht; wer nicht, lernt die Bedienung bei der Fahrzeugeinweisung und auf der Probefahrt, bevor es auf die Strecke geht.
Den Helm tragen Sie die ganze Fahrt über; er ist im Preis enthalten. Wer lieber auf Lenker und Daumengas sitzt, bucht die Quad-Safari – das zweite der drei Produkte auf dieser Website.
Der Parcours: privates Offroad-Gelände statt Straße
Das Wort „Safari“ beschreibt, wo gefahren wird – und das ist keine Straße. Die gesamte Fahrt findet auf einem privaten Offroad-Parcours im Hinterland der Küste von Side statt, der nur dafür angelegt ist. Genau deshalb gilt: Ein Führerschein ist nicht erforderlich – privater Offroad-Parcours, nicht im öffentlichen Straßenverkehr.
Was der Parcours bietet, sind Waldwege und Erdpisten, unebener Boden, Staub – und je nach Tag Schlamm, kleine Bachdurchfahrten und Wasserstopps, bei denen die Gruppe ganz bewusst nass wird. Es ist eine Fahrt, keine Besichtigung, und kein Tag auf dem Parcours gleicht dem anderen.
Der Ablauf: von der Abholung am Hotel bis zur Dusche
Die Buggy-Safari ist ein Halbtagesprogramm von etwa 4–4,5 Stunden, von Tür zu Tür gerechnet. In der Saison gibt es drei Abfahrten pro Tag: 08:00, 11:00 und 13:00 Uhr – gemeint ist jeweils der Start der Aktivität an der Basis. Der Transfer holt Sie davor am Hotel ab; die genaue Abholzeit hängt von Ihrem Hotel und der Route ab und wird mit der Buchung bestätigt.
An der Basis läuft alles in einer festen Reihenfolge ab:
- Ankunft und Registrierung – Fahrer zeigen einen Ausweis als Altersnachweis
- Informationseinweisung: Fahrzeug, Strecke, Regeln, Gruppe
- Sicherheitseinweisung: Abstand, Überholen, Anhalten, Tempo, Notfall
- Fahrzeugeinweisung und Probefahrt – Pflicht für jeden Fahrer
- Einschätzung durch den Guide, dann die eigentliche Offroad-Safari: die 18 km lange Strecke, mit Pausen
- Umkleidekabinen und Duschen an der Basis, anschließend Rücktransfer zum Hotel
Was im Preis enthalten ist – und was Sie an der Basis extra bezahlen
Der Preis gilt für das ganze Programm, nicht nur für das Fahrzeug: Hoteltransfer hin und zurück, Buggy, Helm, Informationseinweisung, Sicherheitseinweisung, Fahrzeugeinweisung mit Probefahrt, Begleitung durch den Guide, Versicherung soweit nach den Betriebsbedingungen anwendbar sowie Umkleidekabinen und Duschen an der Basis.
Vier Dinge kosten extra und werden an der Basis bezahlt: Schutzbrille und Bandana – dort erhältlich, optional, gern selbst mitgebracht –, Essen und Getränke sowie Fotos und Videos vom Team der Basis. Preise dafür veröffentlichen wir nicht. Abgeholt wird in Side, Kumköy, Evrenseki, Çolaklı, Titreyengöl, Sorgun, Kızılağaç, Gündoğdu und Kızılot – wohnen Sie woanders, fragen Sie vor der Buchung per WhatsApp.
Wer fahren darf – und wer mitfährt
Fahrer sind mindestens 16 Jahre alt und zeigen an der Basis einen Ausweis. Auf der Probefahrt beobachtet der Guide jeden Fahrer und hat das letzte Wort, wer die Hauptstrecke fährt; wer nicht fährt, fährt dieselbe Strecke als Beifahrer mit – zum gleichen Preis.
Ab 11 Jahren zahlt jeder den Erwachsenenpreis, ob am Lenkrad oder daneben. Die Buggy-Safari selbst verkauft nur Erwachsenenplätze; ein Kind von 6 bis 10 Jahren fährt als Beifahrer neben einem Erwachsenen mit – bei der Familien-Buggy-Safari oder der Quad-Safari, zum Kinderpreis. Kinder unter 6 Jahren können bei keiner der drei Safaris teilnehmen.
Buchen, bezahlen, stornieren – und was Sie mitbringen
Die Buchung auf dieser Website nimmt Ihre Daten und Ihre Wunschabfahrt auf; Kartendaten werden nicht eingegeben, online wird nichts abgebucht. Bezahlt wird am Tag der Tour, storniert werden kann bis 24 Stunden vor der Abfahrt kostenlos. Pro Abfahrt gibt es maximal 40 Plätze.
Mitbringen sollten Sie alte, dunkle Kleidung, die staubig oder schlammig werden darf, geschlossene Schuhe – Turnschuhe ja, Flip-Flops nein – und nach Wunsch etwas Frisches zum Wechseln für nach der Dusche.