Die drei Altersgrenzen: 6, 11 und 16
Fast jede Frage, die Familien uns stellen, führt auf drei Altersgrenzen zurück. Kinder von 6 bis 10 Jahren fahren als Beifahrer mit und zahlen den Kindertarif: 18 € bei der Familien-Buggy-Safari, 15 € bei der Quad-Safari. Ab dem elften Geburtstag zahlt jeder den Erwachsenentarif – am Lenkrad oder auf dem Beifahrersitz: 30 € im Buggy, 25 € auf dem Quad. Selbst fahren darf, wer mindestens 16 Jahre alt ist und an der Basis einen Ausweis als Altersnachweis vorzeigt.
Dazwischen liegt die Gruppe, nach der am häufigsten gefragt wird: Jugendliche von 11 bis 15 Jahren. Zu jung, um selbst zu fahren, zu alt für den Kindertarif – sie fahren als Beifahrer neben einem erwachsenen Fahrer mit, zum Erwachsenentarif. Das Buchungsformular rechnet genau mit diesen Tarifen, und das Alter wird an der Basis kontrolliert – nach denselben Regeln, die Sie hier lesen.
- Unter 6 Jahren: keine Teilnahme – kein Babysitz, kein Gratisplatz
- 6 bis 10 Jahre: nur als Beifahrer, Kindertarif, bei Familien-Buggy-Safari oder Quad-Safari
- 11 bis 15 Jahre: nur als Beifahrer, Erwachsenentarif
- Ab 16 Jahren: darf nach der Probefahrt fahren, Ausweis als Altersnachweis
Familien-Buggy-Safari oder Buggy-Safari – was Sie mit Kindern buchen
Die Buggy-Safari verkauft ausschließlich Erwachsenenplätze: Alle Teilnehmer einer Buchung sind 11 oder älter, ein Kind lässt sich dort nicht hinzufügen. Die Familien-Buggy-Safari ist dasselbe Produkt, gebucht so, wie eine Familie tatsächlich ankommt – dieselben Automatik-Buggys mit Lenkrad und Pedalen, derselbe private Offroad-Parcours im Hinterland der Küste von Side, derselbe Hoteltransfer, dieselben Einweisungen, dieselbe Probefahrt. Der Unterschied ist der Sitz: Ein Erwachsener fährt, ein Kind von 6 bis 10 Jahren sitzt als Beifahrer daneben, zum Kindertarif.
Jede Familienbuchung braucht mindestens einen Erwachsenen und mindestens ein Kind von 6 bis 10 Jahren – genau diese Kombination macht sie zum Familienprodukt. Lieber Lenker statt Lenkrad? Auch die Quad-Safari nimmt Kinder derselben Altersgruppe als Beifahrer mit, wieder bei einem erwachsenen Fahrer. In beiden Fällen gilt: Geben Sie bei der Buchung an, wer mitkommt, und wir bestätigen die Fahrzeugaufteilung persönlich mit Ihnen. Eine Sitzzahl pro Fahrzeug veröffentlichen wir bewusst nicht – wir bestätigen lieber Ihre konkrete Familie, als eine Zahl zu drucken, die vielleicht nicht zu Ihrer Gruppe passt.
So läuft der Tag für ein Kind – von Hoteltür zu Hoteltür
Das Programm dauert ungefähr 4 bis 4,5 Stunden von Hoteltür zu Hoteltür, und Kinder durchlaufen es genauso wie die Erwachsenen. Es beginnt mit dem Hoteltransfer aus Side, Kumköy, Evrenseki, Çolaklı, Titreyengöl, Sorgun, Kızılağaç, Gündoğdu oder Kızılot; die Abholzeit liegt vor der gewählten Abfahrtszeit, hängt von Hotel und Route ab und wird mit der Buchung bestätigt. An der Basis folgen Registrierung, Informationseinweisung und Sicherheitseinweisung: hinter dem Guide bleiben, Abstand halten, Anhalteregeln, angemessenes Tempo, Verhalten im Notfall. Kinder hören zu – ein Beifahrer, der weiß, warum die Kolonne stoppt, sitzt ruhiger.
Dann übernimmt der erwachsene Fahrer die Fahrzeugeinweisung und die Probefahrt unter den Augen des Guides, und erst danach geht es auf die 18 km lange Strecke ins Gelände: Waldwege, unbefestigte Wege, Staub, Schlamm, unebener Boden, kleine Bachdurchfahrten und die Wasserspritz-Stopps, von denen Kinder noch den ganzen Urlaub erzählen. Zurück an der Basis stehen Umkleidekabinen und Duschen bereit, bevor der Transfer Sie ins Hotel zurückbringt. Alle Zeiten sind ungefähre Angaben; eine feste Rückkehrzeit gibt es nicht.
Helm für alle – und das letzte Wort hat der Guide
Jeder trägt während der gesamten Safari einen Helm, Erwachsene wie Kinder, und der Helm ist im Preis enthalten. Schutzbrille und Bandana sind es nicht: Beides wird an der Basis verkauft – entscheiden Sie dort, ob Ihr Kind etwas davon gegen den Staub möchte. Eine Versicherung ist enthalten, soweit sie nach der Betriebsrichtlinie anwendbar ist.
Der Erwachsene, der fährt, wird in der Probefahrt vom Guide beurteilt, und der Guide entscheidet, wer die Hauptstrecke fährt. Lässt er einen Erwachsenen nicht fahren, fährt dieser die Strecke als Beifahrer zum selben Tarif mit – der Tag der Kinder ändert sich dadurch nicht. Ein Führerschein ist nicht erforderlich, denn die Safari fährt auf einem privaten Offroad-Parcours und nicht im öffentlichen Straßenverkehr; verlangt werden das Mindestalter 16 und ein Ausweis als Altersnachweis.
Ein paar Dinge sollten Sie vor der Buchung abwägen – für ein Kind genauso ehrlich wie für sich selbst. Wenn Sie schwanger sind, Rücken- oder Nackenprobleme haben, kürzlich operiert wurden oder ein Herzleiden haben, setzen Sie diese Tour bitte aus oder fragen Sie uns vorher: Bei Rücken- oder Nackenproblemen ist der Beifahrersitz die schonendere Wahl, aber auch dort rüttelt das Fahrzeug. Wer Alkohol getrunken oder Drogen genommen hat, nimmt nicht teil – weder als Fahrer noch als Beifahrer. Und Kinder unter 6 Jahren können gar nicht mitfahren.
Was Sie für ein Kind einpacken sollten
Kleiden Sie Ihr Kind so, wie Sie sich selbst für Staub und Schlamm anziehen würden: alte Kleidung, dunkle Farben statt Weiß und geschlossene Schuhe – Sportschuhe sind ideal, Flip-Flops nicht. Ein komplettes Set Wechselkleidung für nach der Dusche macht die Rückfahrt deutlich angenehmer. Essen und Getränke an der Basis sind nicht im Preis und werden dort separat bezahlt.
Denken Sie an den Ausweis des Fahrers. Bezahlt wird am Tag der Safari, online wird nichts abgebucht, und bis 24 Stunden vor dem Termin ist die Stornierung kostenlos – so behalten Familien Spielraum, wenn sich der Urlaubsplan ändert.