Mit Staub können Sie rechnen – er kommt vom Fahrzeug vor Ihnen
Gefahren wird auf einem privaten Offroad-Parcours im Hinterland der Küste von Side: Waldwege, Erdpisten, unebenes Gelände. Auf einem trockenen Abschnitt wirbeln die Räder vor Ihnen einen feinen, hellen Staub auf, der ein paar Sekunden in Kopfhöhe steht – und dann fahren Sie hinein. Was Sie hinterher abklopfen, kommt vor allem vom Fahrzeug vor Ihnen, nicht vom Boden unter Ihren eigenen Rädern.
Der Staub setzt sich dort ab, wo keine Kleidung ist: Unterarme, Nacken, Haaransatz, Wimpern. Sie merken es beim ersten Halt, wenn Sie den Helm abnehmen. Der Sicherheitsabstand, den die Sicherheitseinweisung verlangt, ist zuerst eine Sache der Sicherheit – und danach das Beste, was Sie gegen Staub tun können.
Schlamm und Wasser kommen vom Boden, und der Boden verändert sich
Schlamm braucht Wasser, und wo dieser Parcours Wasser hat, hat er Schlamm: kleine Bachdurchfahrten und die Wasserstopps, die zur Strecke gehören. Wie viel von beidem Ihnen begegnet, hängt von der Jahreszeit, dem Wetter und der Streckenführung des Tages ab. Mengenangaben veröffentlichen wir nicht, weil die ehrliche Antwort von einer Abfahrt zur nächsten anders ausfällt.
Ein Wasserstopp ist geplant und kein Missgeschick: Die Gruppe fährt unter den Augen des Guides ins Wasser und durch, und das Spritzwasser kommt von unten – Schuhe und Unterschenkel sind zuerst dran. Niemand schwimmt und niemand muss waten.
Helm, Schutzbrille, Bandana: was jedes davon abhält
Der Helm ist inklusive und wird während der gesamten Safari getragen; ein Nebeneffekt: Ihr Kopf ist am Ende sauberer als Ihre Arme. Schutzbrille und Bandana sind Extras: nicht im Preis, an der Basis verkauft oder von zu Hause mitgebracht.
- Schutzbrille – das einzige Teil, das auf trockenen Abschnitten feinen Staub aus den Augen hält.
- Sonnenbrille – besser als nichts, sitzt aber weiter vom Gesicht weg und lässt an den Rändern Staub durch.
- Bandana – über Nase und Mund sorgt es dafür, dass Sie die Piste vor Ihnen nicht schmecken.
- Kontaktlinsen – mit Linsen bringt Ihnen die Schutzbrille mehr als allen anderen.
Wo es landet: Schuhe, Socken, Hosentaschen
Die Schuhe erwischt es bei jeder Abfahrt am schlimmsten: Geschlossene Schuhe bleiben an den Füßen, und Sand und Schlamm finden in allem anderen jede Öffnung. Die Hosenbeine nehmen mit, was die Schuhe übrig lassen.
- Schuhe und Socken – am Ende das Schmutzigste, was Sie besitzen; ein trockenes Paar für den Rücktransfer ist ein kleiner Luxus.
- Hosentaschen – darin sammelt sich Sand; leeren Sie sie besser an der Basis als im Hotel.
- Das Handy – Staub im Ladeanschluss hält länger als die Safari; ein dichter Beutel bringt mehr als eine Hülle.
Fahrer, Beifahrer und Kinder werden unterschiedlich schmutzig
Ein Fahrer wählt seinen Abstand zum Fahrzeug davor selbst und hat es damit ein Stück weit in der Hand, durch wie viel Staub er fährt. Ein Beifahrer entscheidet darüber nicht mit und fährt durch das, was der Fahrer wählt – deshalb kommen Beifahrer oft staubiger an, nicht sauberer. Beide tragen den Helm, beide fahren durch dasselbe Wasser.
Kinder von 6 bis 10 Jahren fahren als Beifahrer neben einem Erwachsenen mit, bei der Quad-Safari und der Familien-Buggy-Safari; die Buggy-Safari verkauft ausschließlich Plätze für Erwachsene, und Kinder unter 6 Jahren können nicht teilnehmen. Ziehen Sie ein Kind so an, wie Sie sich selbst anziehen.
Wo der Staub endet, entscheiden Sie morgens im Hotel
Umkleidekabinen und Duschen an der Basis sind in jedem Preis enthalten – der Schmutz kann seinen Tag also dort beenden und nicht in Ihrem Zimmer. Vorausgesetzt, Sie haben etwas zum Wechseln dabei: Die Sachen, in denen Sie gefahren sind, fahren in der Tüte zurück, und was Sie eingepackt haben, tragen Sie im Rücktransfer, der im Preis enthalten ist.
Bringen Sie die zwei Dinge mit, die die Unterlagen nicht nennen: ein kleines eigenes Handtuch und eine Tüte für die schmutzigen Sachen – zu den Einrichtungen an der Basis gibt es eine eigene Seite. Schmutzig werden gehört dazu; schmutzig im Hotel ankommen nicht.