So fährt sich das Quad: Sie sitzen darauf, nicht darin
Auf dem Quad sitzen Sie oben auf der Maschine wie auf einem Sattel, das Gelände direkt unter Ihnen. Gelenkt wird mit dem Lenker, das Tempo regelt ein Daumengas am rechten Griff – drücken heißt fahren, loslassen heißt langsamer werden –, und wie viel Daumen wie viel Tempo bedeutet, lernen Sie bei der Probefahrt an der Basis.
Das Fahrgefühl ist offen und körperlich: In den Kurven legen Sie sich hinein, auf unebenem Boden verlagern Sie Ihr Gewicht, und Staub, Schlamm und das Spritzwasser an den Wasserstopps erreichen Sie direkt. Der Helm ist inklusive und bleibt die ganze Safari über auf; Schutzbrille und Bandana gegen den Staub gibt es an der Basis zu kaufen.
So fährt sich der Buggy: Lenkrad, Pedale und ein tiefer Sitz
Der Buggy fühlt sich von beiden am ehesten wie ein Auto an – eines mit Automatik. Sie sitzen tief im Rohrrahmen rund um die Sitze, vor Ihnen das Lenkrad, unter den Füßen Gas und Bremse. Nichts zu schalten, nichts auszubalancieren: lenken, Gas geben, bremsen.
Waldwege, unbefestigte Pisten und die kleinen Bachdurchfahrten nehmen Sie im Rahmen mit, nicht obendrauf. Staub und Schlamm kommen trotzdem an – sauber bleibt hier niemand –, aber die Fahrt dreht sich um das Lenkrad in Ihren Händen, nicht um Ihr Körpergewicht. Genau das macht den Buggy auch zum einfacheren Fahrzeug, wenn ein Beifahrer mitkommt.
Wer mitfahren darf – und bei welcher Safari
Hier unterscheiden sich die beiden wirklich, und zwar per Regel, nicht nach Geschmack. Die Buggy-Safari verkauft nur Erwachsenenplätze, für alle ab 11 Jahren. Ein Kind von 6 bis 10 Jahren fährt als Beifahrer neben einem erwachsenen Fahrer mit – bei der Familien-Buggy-Safari (dieselben Buggys, derselbe Parcours) oder zusammen mit dem Erwachsenen bei der Quad-Safari. Kinder unter 6 Jahren können bei keiner der drei Safaris teilnehmen.
Fahrer sind mindestens 16 Jahre alt und zeigen an der Basis einen Ausweis als Altersnachweis. Ein Führerschein ist nicht erforderlich – privater Offroad-Parcours, nicht im öffentlichen Straßenverkehr. Der Guide beobachtet jeden Fahrer bei der Probefahrt und hat das letzte Wort; wer nicht fährt, fährt dieselbe Strecke als Beifahrer zum Erwachsenenpreis mit.
- Quad-Safari – Fahrer und Beifahrer ab 11 Jahren; Kinder von 6 bis 10 Jahren als Beifahrer bei einem Erwachsenen
- Buggy-Safari – nur Erwachsene ab 11 Jahren; Fahrer ab 16 mit Ausweis
- Familien-Buggy-Safari – mindestens ein Erwachsener und ein Kind von 6 bis 10 Jahren pro Buchung
- Unter 6 Jahren – keine Safari, kein Kleinkindplatz
Was gleich bleibt – egal, wofür Sie sich entscheiden
Alles rund um das Fahrzeug ist identisch: derselbe private Offroad-Parcours im Hinterland der Küste von Side – Waldwege, unbefestigte Pisten, Staub, Schlamm, Wasserstopps, unebener Boden, kleine Bachdurchfahrten, nichts davon für einen bestimmten Tag garantiert – und derselbe Hoteltransfer hin und zurück aus Side, Kumköy, Evrenseki, Çolaklı, Titreyengöl, Sorgun, Kızılağaç, Gündoğdu und Kızılot.
Beide dauern etwa 4–4,5 Stunden von Tür zu Tür, beide fahren dieselbe 18 km lange Offroad-Strecke, mit drei Abfahrten am Tag in der Saison: 08:00, 11:00 und 13:00 Uhr. Das sind Abfahrtszeiten, keine Abholzeiten – abgeholt werden Sie früher, je nach Hotel und Route, und die Uhrzeit wird mit der Buchung bestätigt.
Bei beiden inklusive: Helm, Informations- und Sicherheitseinweisung, Fahrzeugeinweisung mit Probefahrt, Begleitung auf der Strecke, Versicherung, soweit nach den Betriebsrichtlinien anwendbar, sowie Umkleidekabinen und Duschen an der Basis. Extra und an der Basis zu bezahlen: Schutzbrille, Bandana, Essen und Getränke, Fotos und Video.
Die Preise im direkten Vergleich
Das Quad ist der günstigere Platz, der Buggy der teurere – das ist der ganze Preisunterschied. Quad-Safari: 25 € pro Erwachsenen, 15 € pro Kind von 6 bis 10 Jahren als Beifahrer. Buggy-Safari: 30 € pro Person. Familien-Buggy-Safari: 30 € pro Erwachsenen, 18 € pro Kind von 6 bis 10 Jahren.
Ab 11 Jahren zahlt jeder den Erwachsenenpreis, ob am Steuer oder als Beifahrer. Online wird nichts abgebucht, bezahlt wird am Tag der Tour, und bis 24 Stunden vor der Abfahrt stornieren Sie kostenlos – umentscheiden kostet also nichts.
Also: Quad oder Buggy? Eine faire Entscheidungshilfe
Einen Sieger gibt es hier nicht, und wir erfinden auch keinen. Nehmen Sie das Quad, wenn Sie den Boden spüren und mit dem Körper mitarbeiten wollen; nehmen Sie den Buggy, wenn Sie Lenkrad und Pedale, einen Rahmen um sich herum und einen Beifahrer neben sich möchten.
Kommt ein Kind von 6 bis 10 Jahren mit, fällt die Wahl zwischen Quad-Safari und Familien-Buggy-Safari. Wer Rücken- oder Nackenprobleme hat, wird vom Veranstalter auf den Beifahrersitz verwiesen – das Fahrzeug rüttelt trotzdem –, und Schwangerschaft, frische Operationen und Herzerkrankungen schließen beides aus.